5 Tage in Shanghai - 11.09.2010

11.09.2010

Bevor ich mit meinem Bericht über die ersten Tage in Shanghai beginne, möchte ich noch drei Dinge vorwegnehmen.
Das erste ist, dass ich mich sehr über die lieben Grüße zum Abschied gefreut habe und mich dafür noch einmal bedanken möchte. Die letzten Tage in Deutschland waren wirklich schön! Außerdem möchte ich nochmal klarstellen, dass ich in China kein facebook mehr habe, da es zensiert ist. Also bitte wendet euch immer per E-mail an mich! Und drittens möchte ich mich schon im Voraus für alle Rechtschreibfehler, Grammatikfehler,... in den Mail entschuldigen. Ich lese sie mir nach dem Schreiben nicht noch einmal durch, weil ich nicht so lange am PC sitzen möchte.

Jetzt also zu meiner Reise: Es gibt eigentlich nicht besonders viel zu berichten. Ich flog am Sonntagabend mit 8 anderen Freiwilligen von München nach Shanghai. Der Flug startete mit etwa einer Stunde Verspätung, holte aber 30Minuten wieder herein. Als ich aus dem klimatisierten Flugzeug stieg, kam mir eine Wand entgegen - schwüle, feuchte Luft. Das stimmte mich gleich fröhlich, denn es erinnerte mich sofort an meinen ersten Chinaaufenthalt, wo es genauso war. Es ist eben die südchinesische Luft im Sommer! Nachdem wir ausgecheckt hatten, wurden wir von Roots&Shoots-Freiwilligen abgeholt. Ich lernte meinen "First Friend" kennen, der mir am Anfang beim Einleben helfen soll. Als wir am Hotel ankamen, freute ich mich noch mehr, denn alles roch einfach nach China! Der Duft ist schwer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus schwüler, feuchter Luft gemischt mit Abgasgeruch und allen möglichen Essensdüften. Wir bekamen dann einige Einweisungen für die nächsten Tage und spazierten auf der Nanjing Road. Es ist Wahnsinn wie schnell sich Shanghai verändert. Das letzte mal als ich dort war, stand beim Fernsehturm noch kein anderes Hochhaus, es waren alles Baustellen. Jetzt ist alles zugebaut! Am nächsten Tag kam ich dann in die Gastfamilie. Die Wohnung ist riesig. Jede Person hat ihr eigenes Zimmer und Bad. Es gibt noch zwei Wohnzimmer, zwei Arbeitszimmer, Küche und Waschraum. Die Kinder sprechen untereinander Englisch und denken auch in Englisch. Daher ist die Mutter froh, dass ich da bin und mit ihnen Chinesisch spreche! Denn wenn sie mit ihnen Chinesisch spricht, antworten sie sonst auf Englisch! Sie denken nämlich in Englisch, haben sie gesagt.
Die restlichen Tage der Woche hatten wir morgens immer Chinesischunterricht und nachmittags irgendwelche Aktivitäten, um unser Chinesisch zu probieren. Der Besuch des Shanghai-Museums war am schönsten! Aber typisch für China ist es überhaupt nicht geplant und unsere chinesischen Begleiter verlaufen sich ständig (obwohl sie aus Shanghai sind!).
Mit dem Bus zur Uni, wo der Sprachkurs ist, brauche ich etwa eine Stunde, das ist nicht lange! Nach 10 Tagen Sprachkurs kommen wir dann endlich in unsere Projekte. Ich bin schon ganz gespannt!
Jetzt ist Wochenende und ich werde mich etwas ausruhen!

Es gibt jetzt Mittagessen und ich muss aufhören!

Ich freue mich, von euch/Ihnen zu hören, auch wenn ich nicht immer antworten kann!

Viele Grüße,
Theresa